Ortsverband Bogen Ndb.

Neue Unterkunft: Tag der offenen Tür am 14.07.2012

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Die team-Strategie

Mit der team-Strategie gestalten die THW-Angehörigen die Zukunft des Technischen Hilfswerks aktiv mit. „team“ steht für transparent, engagiert, aktiv und miteinander. In Workshops, die in diesem Jahr an neun nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Ortsverbänden durchgeführt wurden, diskutierten die ehrenamtlichen Helfer die Zukunft des THW und brachten ihre Vorstellungen von einer modernen Bundesanstalt mit ein.
Die team-Strategie hat sich zum Ziel gesetzt, das THW in seiner Struktur und Organisation strategisch und zukunftssicher auszurichten. Sie erstreckt sich auf die fünf Themenfelder Einsatz und Einbindung, Organisation und Ressourcen, Helferinnenbindung, Fähigkeiten und Wissensaustausch sowie Ausstattung.
In einem Workshop Ende Oktober trug der Lenkungsausschuss die Ergebnisse der vorangegangenen Diskussionsrunden zusammen und formulierte diese als team-Strategie aus. Auf der Tagung des Bundesausschusses, dem obersten Beratungsgremium des THW wurden die Ergebnisse schließlich ohne Änderungen verabschiedet und können jetzt umgesetzt werden. Die 17 Ziele der team-Strategie sind in fünf Bereichen gebündelt:

Einsatz und Einbindung

Die Einsatzqualität nach national und international definierten Standards erhöhen.
Verbindliche rechtliche Einplanung und verbesserte Einbindung in die Gefahrenabwehr (Katastrophen- und Zivilschutz) national und international als verlässicher Partner erreichen.
Einbindung in die örtliche Gefahrenabwehr nach den Möglichkeiten des einzelnen Ortsverbandes verbessern.
In jedem Ortsverband für die Helfer Voraussetzungen für einen möglichen Auslandseinsatz schaffen.
Frühzeitig neue Einsatzoptionen entwickeln und auf Machbarkeit prüfen, laufende Einsatzmodelle überprüfen und weiterentwickeln.
Das THW soll in der Öffentlichkeit als Spezialist und Partner im Bevölkerungsschutz wahrgenommen werden.

Organisation und Ressourcen

Die Organisation mit leistungsfähigen Strukturen, klarer Aufgabenverteilung und wirtschafltichem Ressourceneinsatz ausbauen.
Die Ortsverbände von Verwaltungsaufwand entlasten.
Den Budgetanteil für dezentrale Entscheidungen ausbauen, einen Budgetanteil für technische Neuerungen festlegen.
Verbesserte Rahmenbedingungen (gesetzlicher Auftrag – Aufgaben – Budget – Ausstattung) für das THW schaffen.

Helferinnenbindung

Eine ausgewogene Helferstruktur erreichen.
Den Anteil der in den aktiven Dienst wechselnden Junghelferinnen erhöhen.
Die durchschnittliche Verweilzeit im THW steigern.

Fähigkeiten und Wissensaustausch

Die Aus-, Fort- und Weiterbildung an der Bundesschule und den Standorten quanitativ und qualitativ erhöhen.
Einsatzrelevantes Expertenwissen vorhalten und verfügbar machen, wirksame Kommunikationsbeziehungen und Wissensaustausch in allen Ebenen des THW etablieren
Sich den Funktionsbeschreibungen für die THW-Angehörigen annähern.

Ausstattung

Die Ausstattung (bedarfsorientiert und innovativ) in jedem Ortsverband unter Berücksichtigung von Ortsverbands-Prioritäten sichern.

Mit der team-Strategie soll jeder ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter in Zukunft wissen, wo das THW in Zukunft seine Schwerpunkte setzt und welchen Beitrag jeder einzelne dazu leisten kann und soll. Die team-Strategie ist nicht als ein einmaliges Vorhaben konzipiert, sondern als ständiger Prozess für alle Angehörigen des THW. Zur Umsetzung der team-Strategie ist es wichtig, dass alle Organisationsebenen sich aktiv einbringen und ihren Beitrag für die Erreichung der Ziele leisten. Deshalb startet die Informationskampage „team-Strategie:aktiv mitgestalten“. Mit der Kampagne zur team-Strategie sollen alle Organisationseinheiten von den Ortsverbänden, über die Geschäftsstellen, die Landes- und Länderverbände bis hin zur THW-Leitung eingebunden werden. Im weiteren Verlauf werden insbesondere für die Ortsverbände spezielle Werkzeuge erarbeitet, um die Ziele der team-Strategie vor Ort besser umsetzen zu können.